Kinderbrillen
 
Kinderaugen liegen uns besonders am Herzen. Deshalb finden sie bei uns außer der obligatorischen Spielecke eine große Auswahl an kindgerechten Brillen der verschiedensten Hersteller.
         
Wie soll nun aber die ideale Kinderbrille aussehen?
         
  Natürlich muss sie viel aushalten. Fassungen aus Titan-Flex-Material sind besonders stabil. Federscharniere sorgen dafür, dass sich die Brillen nicht ständig verbiegen.
  Sportbügel (elastische Bügelenden die ums Ohr herumgehen) oder "normale" Bügel – schon fast ein Glaubenskrieg. Wir empfehlen erst einmal "normale" Bügelenden weil die Sportenden bei fast allen Brillen nachgerüstet werden können. Sie liegen auch nicht so fest an und erleichtern oft die Eingewöhnung an die neue Brille.
Da die Nasenrücken der Kleinkinder noch nicht ausgeprägt sind bieten sich hier Silikon-Sattelstege an.

Fassungsränder und Lötstellen sollten zwar kräftig und stabil ausgeführt sein, trotzdem wird man hier Kompromisse machen müssen. Wer möchte schon sein Kind hinter einer massivenBrille verstecken.
Die Gläser sollen natürlich aus Kunststoff gefertigt sein.


Kunststoffgläser sind:
  • um 40% leichter als "normales" Glas
  • 10 mal bruchfester als Silikatgläser
  • lassen praktisch kein UV-Licht durch

Sie verkratzen zwar etwas leichter, aber bei Kinder ändern sich die Glasstärken wesentlich schneller, als bei Erwachsenen.
 
Sind die Kinder noch im Vorschulalter empfehlen wir gehärtete Kunststoffgläser. Sie kosten nur unwesentlich mehr als ungeschützte Gläser, halten aber erheblich länger. Geht Ihr Nachwuchs schon in die Schule, so raten wir zu entspiegelten Kunststoffgläsern.
 
Hier noch ein Ratschlag für alle wohlmeinenden Großeltern, Onkeln und Tanten:
 
Kinder sind meistens stolz auf Ihre neue Brille.
 
Sie haben sich die Brille selbst mit ausgesucht, sie können mit der Brille besser sehen und sie schauen älter und erwachsener aus. Also liebe Großeltern, bitte bitte sagen Sie nicht: ach du Arme(r), musst du jetzt auch schon eine Brille tragen.
 
Kinder tragen ihre Brille gerne, außer: die Brille drückt, die Gläserstärke stimmt nicht mehr, oder der/die beste(r) Freund/in sagt die Brille ist doof.
 
 
Sonnenbrillen für Kinder

...wurden früher von Augenärzten eher zurückhaltend empfohlen. Hier ist ein Meinungswandel eingetreten.

Die optischen Medien der Kinder (Hornhaut, Augenlinse etc.) sind besonders klar und lichtdurchlässig. Das gilt aber leider auch für UV-Strahlen. Hinzu kommt, dass die Ozonschicht auch in unseren Breiten ausgedünnt ist. Damit verbunden ist eine stärkere UV-Belastung.
 
Neben dem UV-Licht gewinnt blau-violettes Licht zunehmend an Bedeutung. Diese Lichtstrahlung ist sehr energiereich und wird für Veränderungen der Makula verantwortlich gemacht. Ähnlich dem Sonnenbrand auf der Haut wird auch hier von einem Gedächtnis der Netzhaut gesprochen.

 

Wir empfehlen deshalb Kindern Kappen zu geben und bei Wasser, Sand oder Schnee, sowie im Gebirge unbedingt eine gute Sonnenbrille aufzusetzen.
 
 
Weiterführender Link: www.kindundsehen.de